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Öffentlichkeitsarbeit

Die Themenbereiche Wohnungslosen- und Straffälligenhilfe gelten eher als spröde und schwierig, um in der Öffentlichkeit Gehör zu finden.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die unsere Arbeit erst einmal kennenlernen, sich aufgeschlossener zeigen und jeder auf seine Art Unterstützung anbietet, das mögen Sachspenden für die Wärmestube, Kleiderkammer oder unseren Flohmarktladen collage sein oder aber ein Praktikum, ein Kunstprojekt, eine Filmdokumentation, eine Lesung zugunsten der Wärmestube ...

Wie kann es gelingen, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Schwellenangst gegenüber Menschen abbauen, die nicht mehr auf der Sonnenseite unserer Gesellschaft leben, sondern von Armut und oftmals von Krankheit gezeichnet sind?

Soziale und kulturelle Teilhabe

Über kulturelle Veranstaltungen wie Benefizkonzerte,-lesungen und ausstellungen an zentralen Orten wie der Neuen Stadtbücherei, der Toskanischen Säulenhalle, dem Rokokosaal der Regierung von Schwaben, ebenso auf Messen wie der afa  erreichen wir Menschen, die von selbst nicht unbedingt auf uns zukommen würden.

Wer eine unserer Benefizveranstaltungen, z.B. ein Cellokonzert von Thomas Beckmann, eine Lesung von Jörg Stuttmann oder Martha Schad, einen Liederabend mit Nikola David oder die Benefizausstellung "Künstler helfen Obdachlosen" miterlebt, wird meist neugierig auf unsere Arbeit, auf unsere Themen. 

Ein wichtiges Thema ist die soziale und kulturelle Teilhabe gerade für Einkommensschwache und benachteiligte Menschen, etwa durch die Einführung einer Sozialcard. Diese ermöglicht dem Besitzer verbilligte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sowie vergünstigten Eintritt für kulturelle Veranstaltungen und Freizeiteinrichtungen. 

Kunst als (Über-)Lebensmittel

Kunst ist ein (Über-)Lebensmittel. Ihr kreatives Potential überwindet soziale Schranken, Sprachbarrieren und schafft Freiräume für Individualität, Phantasie und Visionen. Sie ermöglicht uns ästhetische & sinnliche Erfahrungen und neue, unerwartete Begegnungen. Kunst kann erst dann ihre Kräfte voll entfalten, wenn sie eine Schlüsselrolle in unserer Gesellschaft und im öffentlichen Raum einnimmt. Die ökonomische Frage "Was bringt es?" ist fehl am Platz. Kunst gehört zu unserem Leben wie Brot und Salz.

So veranstalten wir bereits seit 2005 jedes Frühjahr eine große Benefizausstellung unter dem Titel "Künstler helfen Obdachlosen". Mit diesem ökumenischen Gemeinschaftsprojekt des SKM Augsburg, Evangelischen Forum Annahof und der Moritzkirche gelingt uns ein Brückenschlag von der Wärmestube in die Mitte unserer Bürgergesellschaft.

Unsere Ausstellungsbesucher in der Toskanischen Säulenhalle, im Annahof und moritzpunkt nehmen wahr, dass sich viele KünstlerInnen aus Augsburg, aber auch aus anderen Städten mit den Besuchern der Wärmestube, mit sozial benachteiligten, oftmals traumatisierten Menschen solidarisch zeigen. (Siehe auch "Kunst & Kultur.)

Das bleibt nicht ohne Wirkung: Es weckt die Achtsamkeit gegenüber Menschen, die in der Fußgängerzone betteln, Essensreste oder Pfandflaschen in Abfallkörben und Mülltonen suchen oder sich auf öffentlichen Plätzen aufhalten ohne konsumieren zu können. Ein offener Blick, ein freundliches Wort oder die Einladung auf etwas zu essen oder zu trinken – Gesten der Mitmenschlichkeit folgen. Jede dieser Begegnungen trägt zum Bau einer „sozialen Überlebensinsel“ bei.

Netzwerk, Medien, Straßenzeitung RISS

In diesem Sinne erweitern wir beständig unser Netzwerk mit kulturellen und sozialen Organisationen, arbeiten eng mit Schulen zusammen (Projektarbeit, Führungen, Praktika), mit Pfarreien sowie Unternehmen aus der Region. Der Freundeskreis der Wärmestube wächst und damit auch die Akzeptanz unserer Arbeit.

In der Augsburger Straßenzeitung RISS, aber auch in der örtlichen Presse weisen wir ganz gezielt auf wichtige Themen und Veranstaltungen hin und informieren auch gerne in Interviews über unsere Arbeit.

Sie sind herzlich eingeladen, mit dem SKM-Team ins Gespräch zu kommen, bei einem Besuch unserer Arbeitsprojekte, einem gemeinsamen Mittagessen in der Wärmestube oder einem Rundgang durch die Einrichtung.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Herzlichst

Ihre Pia Haertinger

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Kontakt:

Mail: pia.haertinger@skm-augsburg.de
Tel.:    0821 516 569
Mobil: 0157 823 775 94