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Fußball-Nationalmannschaft spendet 400.000 € für Wohnungslose

02.11.2020

Bereits im Juni des Jahres hatten die Spieler 250.000,00 € gespendet. Die Spende war hochwillkommen, um hilfesuchende Menschen direkt mit dem nötigsten wie Nahrung, Kleidung, Bargeld, Mundschutz, Händehygiene, Handy, Handykarten etc. unterstützen zu können. Gefördert wurden auch Maßnahmen und Anschaffungen zum Infektionsschutz der Hilfesuchenden und der Mitarbeitenden in Hilfeeinrichtungen, damit bspw. wieder öfter face-to-face-Kontakte mit Hilfesuchenden möglich werden konnten. Mit dem Spendengeld konnte auch leerstehender Wohnraum angemietet und mehr Platz zur Einhaltung der Abstandsregeln geschaffen werden. Darüber hinaus dient ein Teil der Spende dazu, das Hilfeangebote digital auszubauen und durch Fort- und Weiterbildung, Informationsmaterial, Publikationen abzusichern.

Innerhalb kürzester Zeit gingen bei der BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W), dem Dachverband der Dienste und Einrichtungen Wohnungslosenhilfe, aus dem gesamten Bundesgebiet über 120 Anträge auf Unterstützung ein. Und schnell war klar: Der Bedarf der Wohnungsnotfallhilfen vor Ort überschreitet die gespendete Summe. Kurz entschlossen entschieden die Spieler die Spendensumme auf insg. 400.000,00 € zu erhöhen. Wichtig war den Spielern, dass mit dem Geld schnell und unbürokratisch geholfen werden kann.

„Die Spendenanträge aus 80 Städten, aus ländlichen Regionen, aus Mittel- und Großstädten, aus fast allen Bundesländern zeigt: Die Not ist groß! Und mit Blick auf den kommenden Herbst und Winter sind wir uns sicher: Die Lage für die Menschen in Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit wird sich nicht entspannen. Für diese Menschen und für unsere Hilfeangebote ist die Spende eine sehr wertvolle Unterstützung. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Spielern für dieses Zeichen der Solidarität“, erklärte Werena Rosenke, Geschäftsführerin der BAG W.

Rosenke: „Das gesamte Ausmaß der Corona-Folgen für wohnungslose Menschen ist z. Zt. noch gar nicht abzusehen: Viele Menschen, die ihre Wohnung verlieren, versuchen zunächst bei Freunden und Bekannten Unterschlupf zu finden. Wie vielen Menschen gelingt das während der Pandemie? Wie viele Menschen sind bereits jetzt kurzerhand vor die Tür gesetzt worden? Wie viele Menschen werden in der kalten Jahreszeit dicht belegte Notunterkünfte meiden?“

Bei Rückfragen: Werena Rosenke, Geschäftsführung BAG W, werenarosenke@bagw.de, 030-284453711

 
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